D1/24539

Satzung des Vereins „Musikschule Inspiration e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

(1)  Der Verein führt den Namen „Musikschule Inspiration“.
(2)  Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Ver­ein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
(3)  Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und un­mit­tel­bar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und übt keine wirtschaftliche Tätigkeit aus.
(2)  Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Erziehung sowie der Kultur. Der Zweck wird verwirklicht durch die Entwicklung von musikalischen Grundfertigkeiten bei Kindern im Vorschulalter, ihre differenzierte Förderung im Schulalter sowie die emo­tio­na­len Entwicklungen auf Musikinstrumenten. Ferner sollen Neugier, Interesse und Aufgeschlossenheit an musikalischer Betätigung geweckt und die individuelle Krea­ti­vi­tät von Kindern und Jugendlichen durch Musik entfaltet werden.
(3)  Zur Erfüllung des Vereinszwecks werden Mitglieder des Vereins jedem Kind oder Ju­gend­li­chen, der dies wünscht, eine eigene musikalische Entwicklung ermöglichen, da­mit diese Instrumente und die Musik für sich zu entdecken und persönliche Interessen aus­zu­prä­gen lernen. Die Mitglieder des Vereins sollen helfen, Orientierung im Bereich der Musik zu gewinnen. Der Verein stellt dafür unentgeltlich Räume und Mu­sik­in­stru­men­te zur Verfügung.
(4)  Es wird angestrebt, dass die Eltern der zu fördernden Kinder und die Kinder selbst Ver­eins­mit­glie­der werde

 

§ 3 Gewinnverwendung und Begünstigungsverbot

(1)  Etwaige Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
(2)  Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Ver­eins keinen Anteil am Vereinsvermögen.
(3)  Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4)  Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder und andere ehrenamtlich tätige Mitglieder kön­nen für ihre nachgewiesenen Aufwendungen/Auslagen Ersatz verlangen. Daneben kann ihnen im Rahmen der steuerrechtlichen Bestimmungen eine angemessene pau­scha­le Aufwandsvergütung durch Beschluss der Mitgliederversammlung gewährt werden.

 

§ 4 Mitglieder

(1) Der Verein hat folgende Arten von Mitgliedern:
a)   aktive Mitglieder,
b)   fördernde Mitglieder,
c)   Jugendmitglieder
d)   Ehrenmitglieder.

(2)    Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die musizieren oder ehrenamtlich für die mu­si­ka­li­sche Förderung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen und sich an den mu­si­ka­li­schen Möglichkeiten des Vereins beteiligen. Sie haben Stimmrecht.
(3)    Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, die sich nicht an den im Abs. 2 genannten Mög­lich­kei­ten des Vereins beteiligen, die Ziele des Vereins aber unterstützen und fördern. Sie haben (kein?) Stimmrecht.
Aktive Mitglieder können ihre Mitgliedschaft auf schriftlichen Antrag an den Vorstand zum Anfang eines Quartals in eine fördernde Mitgliedschaft umwandeln. Über den An­trag entscheidet der Vorstand.
(4)    Jugendmitglieder sind Mitglieder des Vereins, die das 18. Lebensjahr noch nicht voll­en­det haben. Sie haben in den Versammlungen des Vereins kein Stimmrecht.

(5)    Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich hervorragende Verdienste um den Ver­ein erworben haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstands von der Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Zweidrittelmehrheit ernannt. Sie haben die Rechte eines aktiven Mit­glieds, sind aber von Zahlungen an den Verein befreit.


§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1)  Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft steht grund­sätz­lich jedem offen, der sich der Satzung und den Zielen des Vereins ver­pflich­tet weiß.
(2) Fördernde Mitglieder können auch juristische Personen werden.
(3)  Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein. Der Eintritt in den Verein er­folgt durch Annahme der Beitrittserklärung durch den Vorstand. Die Beitrittserklärung soll den Na­men, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers sowie die Angabe ent­hal­ten, ob er Vater oder Mutter eines Kindes ist, das Musikunterricht erhalten soll. Bei einer Ablehnung des Antrages ist der Vorstand nicht zur Mitteilung der Gründe ver­pflich­tet.

(3)  Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied an, dass seine persönlichen Daten gespeichert und in einer Datenverarbeitungsanlage verarbeitet werden dürfen. Diese Daten können auch im Zusammenhang mit Mitgliederlisten an andere Mitglieder oder Dritte aus­ge­hän­digt werden, wenn die Durchführung der Zwecke und Aufgaben des Vereins dies er­for­dert.

 

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch
    a) Tod,
    b) Austritt,
    c) Ausschluss,
    d) Streichung aus der Mitgliederliste
(2) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vor­ 
     stand mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres. Ausnahmsweise 
     en­det die Mitgliedschaft durch Kündigung zum Ablauf eines Kalendervierteljahres
     ohne Kün­di­gungs­frist, wenn das Mitglied in ein eine andere Region außerhalb Berlins umzieht
(3) Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund durch den Vorstand   
     zulässig. Ist der Vorstand durch den Ausschlussgrund betroffen, entscheidet an seiner Stelle auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Ein wichtiger Grund liegt     vor, wenn das Mitglied seine Verpflichtungen aus seiner Mitgliedschaft gröblich verletzt oder das Ansehen oder die Interessen des Vereins erheblich schädigt.

(4)  Die Streichung aus der Mitgliederliste erfolgt durch den Vorstand. Sie kann dann erfolgen, wenn das Mitglied mit seinem Mitgliedsbeitrag länger als drei Monate im Ver­zug ist und trotz Mahnung den Rückstand nicht innerhalb von zwei Wochen aus­ge­gli­chen hat. In der Mahnung muss das Mitglied auf die bevorstehende Streichung aus der Mit­glie­der­lis­te hingewiesen werden.

(5)   Eine Mitgliedschaft kann unabhängig von Vorstehendem jederzeit beendigt werden, wenn sich das Mitglied und der Vorstand darüber einigen.

 

§ 7 Mitgliedsbeitrag

Es werden Mitgliedsbeiträge gemäß einer gesonderten Beitragsordnung erhoben. Sie sind mo­nat­lich im Voraus bis zum 15. Eines Monats zu zahlen. Über die Höhe der Beiträge ent­schei­det die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung entscheidet auch darüber, ob eine Aufnahmegebühr erhoben wird. Die Beiträge und evtlle. Aufnahmegebühren dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

 

§ 8 Rechte der Mitglieder

 

Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
In den Versammlungen des Vereins sind alle Mitglieder ‑mit Ausnahme der fördernden Mit­glie­der und der Jugendmitglieder - stimmberechtigt.

 

§ 9 Pflichten der Mitglieder

 

(1)  Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck, die Interessen und das Ansehen des Vereins nach innen und außen zu wahren und Eigentum des Vereins pfleglich zu be­han­deln.
(2)  Den Anordnungen des Vorstands oder anderen von diesen Beauftragten ist Folge zu leis­ten.
(3)  Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet.
(4)  Zahlungen sind bei Fälligkeit unverzüglich zu entrichten.

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
a)   der Vorstand,

b)   die Mitgliederversammlung.


§ 11 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Der 2. Vorsitzende ist zeitgleich der Schatzmeister. Beide Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein (Einzelvertretungsmacht).
(2)  Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Seine Amtszeit beträgt 2 Jahre, gerechnet vom Datum der Wahl an. Er bleibt jedoch bis zur Neu­wahl im Amt, selbst wenn die Amtszeit von 2 Jahren überschritten wird.
(3)  Der Vorstand leitet den Verein. Er erstellt den Haushaltsplan, der von der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu beschließen ist, und die jährliche Jahresabrechnung. Er erfüllt die ihm durch diese Satzung weiter übertragenen Aufgaben.
(4)  Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig.

 

§ 12 Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstands im Innenverhältnis

(1)  Die Vertretungsmacht des jeweiligen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieds wird im Innenverhältnis in der Weise beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften und recht­li­chen Verpflichtungen des Vereins bei mehr als 500,00(m.W.: fünfhundert)Euro je Ein­zel­fall, bei Grundstücksgeschäften/Kreditaufnahmen und Erteilung von Bürgschaften ge­ne­rell verpflichtet ist zuvor die Zustimmung des anderen Vorstandsmitglieds ein­zu­ho­len.

(2)   Nach außen bleibt die  Vertretungsmacht des einzelnen Vorstandsmitglieds                             unbeschränkt.

 

§ 13 Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins er­for­dert, jedoch mindestens einmal jährlich im ersten Quartal eines Jahres (ordentliche Mit­glie­der­samm­lung). Ort, Termin und Tagesordnung der Mitgliederversammlung wer­den vom Vorstand den Mitgliedern schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 1 Mo­nat bekannt gegeben.
(2)  Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift       (Telefax oder E-Mail-Schreiben sind zulässig).
(3)  Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:
      a) Feststellung der anwesenden stimmberechtigten und nicht stimmberechtigten Mit­glie­der.
      b) Wahl eines Protokollführers
      c) Bericht des Vorstandes
      d) Bericht der Kassenprüfer
      e) Entlastung des Vorstandes
      f) Neuwahlen (falls erforderlich)
      g)Genehmigung des Haushaltsplanes
      h) Anträge
      i) Verschiedenes

(4.) Anträge für die Mitgliederversammlung können bis zu 2 Wochen vor der Ver­samm­lung beim Vorstand schriftlich eingebracht werden. Später eingehende Anträge kön­nen nur als Dringlichkeitsanträge behandelt werden, wenn dies von der Mehrheit der Versammlungsteilnehmer gebilligt wird. Dringlichkeitsanträge auf Sat­zungs­än­de­rung sind unzulässig. Die eingegangenen Anträge sind so rechtzeitig an die Mitglieder des Vereins zu schicken (Telefax oder E-Mail sind ausreichend), dass sie eine Woche vor der Versammlung den Mitgliedern vorliegen.

 

(5)    Die Mitgliederversammlung beschließt über die Genehmigung der Jahresabrechnung, die Entlastung des Vorstands, den Haushaltsplan, die Wahl des Vorstands und des Kas­sen­prü­fers und die Anträge sowie die Auflösung des Vereins, sowie in den an­de­ren Fällen, die ihr durch die Satzung zugewiesen sind.
(6)    Beschlüsse der Mitgliederversammlung ergehen, wenn sich aus der Satzung nichts
        anderes ergibt, mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
(7)    Satzungsänderungen und der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedürfen der Zu­stim­mung von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

(8)   Stimmenthaltungen oder ungültige Stimmen werden bei allen Abstimmungen bei der Berechnung der Mehrheit nicht berücksichtigt. Die Mitglieder, die sich der Stimme enthalten oder ungültige Stimmen abgeben gelten als nicht anwesend.
(9)    Über die Form der Abstimmungen (offene oder geheime Stimmabgabe) entscheidet die Mitgliederversammlung. Wenn 10 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Stimmabgabe wünschen,, ist geheim abzustimmen.
(9)    Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine  Niederschrift auf­zu­neh­men, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 14 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Kassenprüfer, die kein Vorstandsamt be­klei­den dürfen. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins, die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung und den Jahresabschluss zu prüfen. Sie berichten der Mit­glie­der­ver­samm­lung über das Ergebnis ihrer Prüfung.


§ 15 Auflösung des Vereins

(1)  Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit  aufgelöst werden.
(2)  Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand, sofern die Mitgliederversammlung keine an­de­ren Liquidatoren bestimmt.

(3)  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Ver­mö­gen der für die Kunst zuständigen Senatsverwaltung zu übertragen, die es für steu­er­be­güns­tig­te Zwecke im Bereich der Musik zu verwenden hat. Beschlüsse über die künf­ti­ge Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Fi­nanz­am­tes durchgeführt werden.